Auf der Suche nach spiritueller Nahrung treffen Menschen in der heutigen Zeit unter anderem auch auf Menschen wie Sue Dhaibi. Sobald es um Klischees über Hellseher und Medien geht, haben viele ein ähnliches Bild im Kopf. Fast augenblicklich kriecht der Duft von Räucherstäbchen in die Nase und vor dem geistigen Auge erscheint eine ältere, in dunkelviolettem Satin gekleidete Frau, die einem verheißungsvoll in die Augen blickt. Vor ihr steht auf dem antiken dunklen Holztisch eine beeindruckende Glaskugel, bereit um in die Zukunft und das Jenseits sehen. Viele dieser Klischees nähren leider allzu oft ein falsches und zusätzlich angstmachendes Bild eines Mediums.

 

Medialität damals und heute

Obwohl sich in den letzten zehn Jahren die Szene der „spirituell Aktiven“ verjüngt und modernisiert hat, bleibt in vielen Köpfen das alte Bild, das beinahe seit Jahrhunderten das gleiche ist. Mir ist durchaus bewusst, dass die Arbeit, die ich als Jenseitsmedium und Mediale Lebensberaterin tue, nicht unbedingt der Norm unserer Gesellschaft entspricht, jedoch ist es an der Zeit ein paar Dinge in klares Licht zu rücken:

Sobald es um „übersinnliche Wahrnehmung“ geht, vor allem um die eigene, schrecken viele zurück. Übersinnlich, aussersinnlich – das klingt doch alles sehr fremd und alles was fremd ist, macht Angst. Da kommen plötzlich noch ganz andere Bilder als das der „Hellseherin“ in den Sinn. Ich muss schmunzeln bei diesem Gedanken: Als ich anfing, mich mit Parapsychologie auseinander zu setzten, meine Hellsinne trainierte und versuchte, ausserköperliche Erfahrungen (ASW) zu machen, hatte ich eine Heidenangst. Zeitweilen so stark, dass ich nicht ohne Licht einschlafen konnte. Als ich startete, war ich erst sechzehn und noch nicht ganz aus dem Ei gepellt. Das Internet und der dadurch ermöglichte Austausch war noch in den Kinderschuhen. Der Boom der „Esoterik“ hatte noch nicht den Höhenflug erreicht. Viele Jahre hat es mich gekostet, um Klarheit und Sicherheit in der Welt der Medien, Hellseher und Wahrsager zu finden.

Eines Tages erkannte ich, dass die Hellsinne nicht nur ein natürlicher Teil meiner Sinne, sondern etwas Grundlegendes unseres menschlichen Daseins sind. Sie stellen unter anderem den Schlüssel dar, um die Sehnsucht nach Erkenntnis über das „Wer bin ich und warum bin ich hier“ zu stillen. Wenn man mutig, offen, neugierig und bewusst an dieses Thema heran geht, hat man die Möglichkeit, etwas Aussergewöhnliches zu erfahren: Das Selbst und das Potential der eigenen Seele zu erkennen. Die Sinne zu akzeptieren und sie zu nutzen. Es versteht sich von selbst, dass ich nicht in erster Linie von den physischen Sinnen, sondern von den Hell-Sinnen spreche.

Es geht nicht in erster Linie darum, alles daran zu setzen, die eigene Zukunft vorherzusehen. Sobald man sich ganzheitlich wahrnimmt, kann man Erfahrungen machen, die klar aufzeigen, dass hinter dem täglichen Einkaufen, Lieben, Hassen und Arbeiten noch etwas anderes existiert. Eine feine energetische Struktur, mit der wir konstant verbunden sind. Einige nennen es das morphogenetische Feld. Ein Feld, über das wir miteinander nonverbal kommunizieren. Es stellt eine Art Informationsträger dar, der uns mit mehr als nur mit unserer Welt verbinden kann.

 

Spiritueller Halt

Der Gedanke, dass uns in unserer westlichen Gesellschaft etwas fehlt, begleitet mich schon lange. Der spirituelle Halt, der noch vor hundert Jahren durch den Glauben einen soliden Halt lieferte, scheint nicht mehr zu tragen. Die Kirche hat, bis auf ein paar christliche Gruppierungen, die sich tendenziell auf junge Besucher durch Rockkonzerten und „hippe“ Veranstaltungen Gehör verschaffen, durch Dogmen und vermehrte „Ausrutscher“ an Glaubwürdigkeit verloren.

Wir haben vielleicht irgendwie ein Verständnis für einen Gott und vielleicht auch eine Idee an ein Leben danach. Trotzdem verspüren wir, dass das, an das man früher geglaubt hat, an Kraft und an Wahrheit verloren hat. Wir sind auf der Suche und müssen gleichzeitig einen grossen Spagat, zwischen der Schnelllebigkeit der sehr materiell orientierten Zeit und dem Trend zu Zen, Yoga und bewusstem Leben machen.
Wir sind auf der Suche nach uns selbst.

 

Die Suche nach dem Zuhause

Was gibt es als Alternative zu den gängigen Religionen? Der spirituelle Ruf aus der Szene der Esoteriker und Mystiker füllt eine Lücke für diejenigen, die dem Leben eine tiefere Bedeutung zuordnen wollen. Lange dachte ich, ich könne die Medialität, also die Kommunikation mit der Geistigen Welt und den Jenseitigen nur aus einer rein „wissenschaftlichen“ Sicht betrachten. Je mehr ich jedoch in meinen Beruf hineinwuchs, desto klarer wurde mir, dass es um viel mehr geht, als nur ein Beweis für das Leben nach dem Tod zu erbringen. Wir sind im Grunde genommen alle ein bisschen auf der Suche nach unserem Zuhause. Fühlen uns vielleicht trotz Job, Partnerschaft oder Familie irgendwie alleine. Es gab Zeiten, da vermittelten einem der Pfarrer und die Gemeinschaft, die unter den Anwesenden während des Gottesdienstes entstand, einen spirituellen Halt und eine „egal, was auch immer kommt…“ Geborgenheit.

Durch das Wahrnehmen der Nicht-Stofflichen-Ebene erkennen wir, dass noch eine andere Welt existiert und dass das, was wir hier erleben, eine Reise ist, die Teil eines Puzzles ist, das viel grösser ist, als wir im Mensch Dasein je fassen können. Es entsteht ein Gefühl, dass wir gemeinsam und nicht alleine auf dieser Reise sind. Ein Gefühl einer kollektiven Reise eines kollektiven Bewusstseins. Ein Bewusstsein aus dem wir kommen und in das wir zurückgehen.

Der Grund warum wir uns so oft alleine, irgendwie getrennt von „etwas“, das wir nicht recht definieren können, ist das vermeintlich abgetrennt Sein vom Kollektiv. Wir sind auf der Suche nach Liebe, nach Anerkennung und nach Etwas, das unser Dasein begründet. Ich weiss nicht, ob das Entdecken der eigenen Sinne bereits alle Fragen beantworten kann. Wahrscheinlich nicht. Zum einen, weil wir das Ganze trotz des Bewusstseins immer noch aus dieser vier dimensionalen Welt (Länge x Breite x Höhe x Zeit) sehen. Wir werden uns sehr schwertun, eine allenfalls fünf-, sechs- oder zehn-Dimensionale Welt vorzustellen. Aber weil wir etwas nicht verstehen oder sehen können, heisst es noch lange nicht, dass es nicht existiert.

Wenn ich zurückblicke und sehe, was mir die Entwicklung meiner Medialität persönlich gebracht hat, dann gibt es einige signifikante Erkenntnisse:

* Wir sind eine Gemeinschaft, im Hier und im Danach.
* Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod, nichts desto trotz würde es mich durchaus frustrieren, jetzt schon das physische Leben verlassen zu müssen.
* Verantwortung stirbt nicht mit dem physischen Körper.
* Es gibt einen Lebensplan.

 

Über Sue Dhaibi:

Sue Dhaibi ist ein internationales Medium aus der Schweiz, das sich seit über 20 Jahren den Jenseitskontakten und dem spirituellen Heilen widmet. Nebst dem Betreuen von Klienten bildet Sie Medien in Europa und den USA aus. Ihre humorvolle und integre Art hilft, Menschen ein besseres Verständnis für die Kommunikation zwischen den zwei Welten und das Leben nach dem Tod zu entwickeln.
Sue hat das Talent, in klarer, strukturierter, nachvollziehbarer Weise Wissen über Medialität und die Geistige Welt zu vermitteln – berührend, humorvoll und nachvollziehbar. Auf pragmatische Art geht es ihr dabei ums Wesentliche in diesem auch für Beginner geeigneten Grundkurs.

Seit Kurzem bietet Sue Dhaibi einen ausführlichen Onlinekurs in der MYSTICA-Akademie an zum Thema: „Jenseitskontakte: Die Kommunikation zwischen den Welten“

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